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Klimareligion

03.10.2022

›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt. Ihr ganzer Gottesdienst ist wertlos, denn ihre Lehren sind nichts als Gebote von Menschen.‹ Genauso ist es: Ihr lasst Gottes Gebot außer Acht und haltet euch stattdessen an menschliche Vorschriften.« Weiter sagte Jesus zu ihnen: »Ihr versteht es glänzend, Gottes Gebot außer Kraft zu setzen, um euren eigenen Vorschriften Geltung zu verschaffen (Markus 7, 6-9).


Wer mit den Evangelien vertraut ist, dem dürfte nicht entgangen sein, dass Jesus mehrfach die Heuchelei der religiösen Führer Seiner Tage entlarvt hat. Das Alles ist rund 2.000 Jahre her und man könnte fragen, was hat das mit uns und unserer Zeit zu tun? Die meisten Zeitgenossen haben kaum noch einen religiösen Bezug, man ist doch heute viel zu wissenschaftlich und viel zu fortschrittlich, um überhaupt noch an Gott glauben zu können. So hat man sich größtenteils längst von den christlichen Wurzeln der Vergangenheit gelöst und lebt, wie man meint, unabhängig und frei, losgelöst von irgendwelchen Geboten, doch ist dem wirklich so? 


Angenommen es wäre tatsächlich der Fall, hätten uns die Worte, die Jesus damals den religiösen Führen vorhielt, nichts mehr zu sagen. Doch meine feste Überzeugung ist, dass sie uns sehr wohl etwas zu sagen haben. Denn auch wenn es der moderne Mensch kaum wahrhaben will, er ist und bleibt ein moralisches Wesen mit einem religiösen Bedürfnis. Daher musste spätestens nach dem Gott für tot erklärt wurde, eine Ersatzreligion gefunden werden und genau das war der Nährboden für die heute vorherrschende Klimareligion. 


Man hat Gott durch Mutter Erde ersetzt und ist regelrecht von dem Gedanken besessen, das Klima retten zu müssen. Der gute Mensch unserer Tage versucht klimaneutral oder noch besser klimapositiv zu leben. Natürlich ist der Feind des Klimas auch längst ausgemacht, es ist der Mensch selbst. Darum ist Abtreibung entgegen dem Gebot Gottes keine Sünde, sondern vielmehr eine Tugend. Treffen nicht gerade hier die Worte Jesu: „»Ihr versteht es glänzend, Gottes Gebot außer Kraft zu setzen, um euren eigenen Vorschriften Geltung zu verschaffen!“, voll ins Schwarze? Die Moralapostel unserer Tage haben die Gebote Gottes durch Menschengebote ersetzt. 


Welch absurde Züge die moderne Klimareligion annimmt, zeigt eine aktuelle Forderung der Tierschutzorganisation PETA, die besagt, dass Männer, die Fleisch essen, kein Recht mehr haben sollen, Kinder zu zeugen. Begründet wird dies mit der Behauptung: Jedes „nicht geborene Kind“ spare „58,6 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr“.* Woher kommt diese feindliche Gesinnung? Woher kommt dieser Hass gegen den Menschen? 


Die Bibel gibt uns die Antwort, hinter diesem abgrundtiefen Menschhass steckt niemand anders, als jener Geist, der die Menschheit seit jeher an der Nase herumführt. Jesus hat ihn als Menschenmörder von Anfang an bezeichnet (vgl. Joh 8,44). An anderer Stelle hat Er ihn mit einem Dieb verglichen, indem Er sprach: Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle (Joh 10,10).


Was für ein krasser Gegensatz. Auf der einen Seite wird Satan beschrieben. Er hasst uns und wünscht sich nichts mehr als unseren Untergang und dafür ist ihm jedes Mittel Recht. Wenn er uns nur in die Irre führen kann, dann reibt er sich die Hände. Jesus hingegen will nur unser Bestes. Er liebt uns und Er will, dass wir das Leben in ganzer Fülle haben. Jesus geht es nicht um die Rettung des Klimas, Ihm geht es vielmehr um die Rettung unserer Seele. Diese Welt ist vergänglich, sie ist nicht für die Ewigkeit bestimmt, unsere Seele hingegen ist unsterblich. Unsere Seele ist für die Ewigkeit bestimmt. Selbst wenn der Mensch diesen Gedanken verdrängen will, hat er eine gewisse Ahnung davon, weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Pred. 3,11). 


Die alles entscheidende Frage lautet: Wo werden wir die Ewigkeit verbringen? Bei Gott in Seiner Herrlichkeit oder an dem Ort, der für Satan bestimmt ist, ein Ort der Qual, ein Ort ewiger Gottesferne? Jesus ist gekommen, damit wir das Leben haben. Ein Leben, das über den Tod hinausgeht. Ein Leben in völligem Einklang mit unserem Schöpfer, an einem Ort, der so unbeschreiblich schön ist, dass man es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Kein Mensch ist von sich aus würdig, an diesem Ort zu leben, wir alle haben Gott den Rücken zugekehrt und sind von Natur aus nicht bereit, Ihm die Ehre zu geben, die Ihm zusteht. 


Wir missachten Gottes Gebote und wollen stattdessen lieber selbst entscheiden, was Gut und Richtig ist. Gott hätte allen Grund die Menschheit total abzuschreiben, doch Er ist gnädig und geduldig und hat viel mehr Freude daran, uns zu vergeben als uns zu verurteilen. Darum fordert Er uns auf, dass wir uns mit Ihm versöhnen lassen. Diese Versöhnung ist einzig und allein deshalb möglich, weil Jesus, der Sohn Gottes, Mensch wurde, um die Strafe auf sich zu nehmen, die wir verdient hätten. Jesus starb stellvertretend für uns den qualvollen Kreuzestod, um uns von der Macht der Finsternis zu erretten. Und wer Ihn als Herrn und Retter annimmt, für den gilt: für die, die mit Jesus Christus verbunden sind, gibt es keine Verurteilung mehr. (Röm 8,1b)


Anmerkung: Alle Bibelzitate sind aus der NGÜ (Neue Genfer Übersetzung)



*Quellangabe: PETA fordert Sex-Verbot für fleischessende Männer - FOCUS online




Beitragsempfehlung: Klimawandel aus biblischer Sicht


www.evangeliums-botschaft.de

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